HAMBURGER BANHOF, Präsentation

Audio-Guide Länge: 2.33
Deutsch Sprache: Deutsch

Guten Tag, ich bin Anna, Ihre persönliche Reiseführerin. Zusammen mit MyWoWo begrüße ich Sie herzlich an einem der weltweit spektakulärsten Orte, dem Hamburger Bahnhof.

 

Der Hamburger Bahnhof ist das renommierteste Aushängeschild für zeitgenössische Kunst in Berlin.

Das Gebäude vor Ihnen ist nichts anderes als ein alter Bahnhof, heute ein Museum. In der Mitte des 19. Jahrhunderts nach einem Entwurf der Architekten Friedrich Neuhaus und Ferdinand Wilhelm Holz erbaut, diente das Gebäude nur vierzig Jahre lang seinem Zweck. Bereits Ende des Jahrhunderts musste es den Staffelstab an den nahegelegenen Hauptbahnhof weitergeben und es wurde zu einem Museum für Verkehr und Bauwesen umgebaut. Um dem neuen Zweck besser gerecht zu werden, wurde der Bau um Seitenflügel erweitert.

 

Der Zweite Weltkrieg verwüstete auch dieses Gebäude. Auch während des Kalten Krieges geriet es in Vergessenheit, da es ein verlassener Bahnhof im Westen Berlins war, während die Eisenbahnlinie auf die Ostseite ausgerichtet war.

 

Der Umstrukturierungsplan, der die Eleganz des Äußeren bewahren konnte, geht auf die Neunzigerjahre des 20. Jahrhunderts zurück und verwandelte das Innere mit der Schaffung von Ausstellungsräumen, die Sie heute sehen können.

 

Die Innenräume beherbergen die größte Sammlung zeitgenössischer Kunst in der Stadt, mit Werken der berühmtesten Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese riesige Sammlung wird zyklisch in den Räumen gezeigt und von Wechselausstellungen begleitet, die einen Besuch im Hamburger Bahnhof zu einer ständigen Überraschung machen.

 

Die Sammlung entstand aus dem Vermächtnis des Berliner Sammlers Erich Marx, der dem Museum einige der größten Meisterwerke der Mitte des 20. Jahrhunderts schenkte. Dazu gehören serielle Kunstwerke wie die von Andy Warhol und Joseph Beuys, darunter über 450 Zeichnungen von Beuys und 60 Skizzen von Warhol.

Konzipiert als Plattform für die multimediale Dimension der zeitgenössischen Kunst, umfasst sie auch Film, Video, Design und Fotografie mit Installationen von Nam June Paik und experimentellen Arbeiten von Künstlern wie Sol Lewitt und Marcel Duchamp.

 

Ich verabschiede mich mit folgender Kuriosität von Ihnen: Zwischen 2008 und 2014 schenkte der Magnat Friedrich Flick dem Museum 268 Kunstwerke, die größte Privatstiftung in Deutschland seit 1861.

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