KIRCHE SAN FRANCESCO, Präsentation

Audio-Guide Länge: 2.37
Deutsch Sprache: Deutsch

Die Kirche San Francesco besticht durch eine romanische Fassade mit gotischen Elementen, die in drei unterschiedlich hohe Abschnitte unterteilt ist.

Der mittlere Teil ist im Vergleich zu den beiden Seitenteilen höher.

Neben der Kirche befindet sich das Kloster San Francesco, das leider nicht für Besucher zugänglich ist. Tatsächlich ist die Kirche seit ihrer Entstehung den Minderen Brüdern des Franziskanerordens anvertraut.

 

Das Innere der dreischiffigen Kirche offenbart einen überwiegend lombardisch-romanischen Stil mit mächtigen Säulen und hohen Kreuzgewölben. Wenn Sie sich dem Hauptaltar nähern, werden Sie feststellen, dass das Presbyterium aus dem frühen 13. Jh. durch leichtere gotische Formen mit drei quadratischen Apsiden und einem sichtbaren Dach gekennzeichnet ist, das von sehr großen Spitzbögen getragen wird.

In der zentralen Apsis befindet sich das große mehrfarbige Grabmal aus Marmor von Kardinal Charles d'Angennes de Rambouillet, der 1587 in Tarquinia starb.

In der rechten Kapelle, die zunächst als Cardini-Kapelle und später als Falsacappa bezeichnet wurde, möchte ich Sie auf das Gemälde Christus spricht zu der Heiligen Brigitta von Schweden von Pier Francesco Mola aus dem 17. Jh. und auf die Stuckarbeiten mit liturgischen Symbolen und Anspielungen auf die Passion hinweisen.

Bemerkenswert ist auch das Paliotto des Hochaltars, die vordere dekorative Tafel, die von versierten römischen Marmordekorateuren, sogenannten Kosmaten, gefertigt wurde.

 

 

Schalten Sie jetzt auf Pause und wieder an, sobald Sie im Inneren sind.

 

 

Wenn Sie die der Kirche gegenüberliegende Straße Via Santa Lucia Filippini hinuntergehen, gelangen Sie zum gut erhaltenen Geburtsort der Heiligen, der Gründerin eines Ordens. Später wohnte in diesem Haus auch der berühmte Dichter Vincenzo Cardarelli, der zwischen dem ausgehenden 19. Jh. und der Mitte des 20. Jhs. lebte.

Wenn Sie der Straße weiter folgen, erreichen Sie den Palazzo del Marchese mit seiner eleganten Fassade aus der Spätgotik und Renaissance.

Der Palast befindet sich in einem Innenhof, in dem Sie einen von dorischen Säulen flankierten Brunnen entdecken können, über dem sich ein spätgotischer mit Bögen verzierter Balkon sowie eine überdachte Loggia aus dem frühen 16. Jh. befinden.

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