ERMITAGE, Einführung

Audio-Guide Länge: 3.10
Deutsch Sprache: Deutsch

Guten Tag, ich bin Anna, Ihre persönliche Reiseführerin. Zusammen mit MyWoWo begrüße ich Sie herzlich an einem der weltweit spektakulärsten Orte, in der Eremitage.

Die Eremitage ist eines der weltweit schönsten Museen und verfügt nach dem Pariser Louvre über den größten Bestand an Kunstwerken. Die Sammlungen umfassen über drei Millionen Objekte, darunter rund 16.000 Gemälde. Nur ein Fünftel des Gesamtbestandes wird in sechs historischen Gebäuden ausgestellt, darunter der Winterpalast, die Neue und Alte Eremitage, die miteinander verbunden sind, und der Ostflügel des Generalstabsgebäudes. Weitere Außenstellen befinden sich im Menschikow-Palast, in der Kaiserlichen Porzellanmanufaktur und im Staraya Derevnya Restaurierungs- und Lagerzentrum.

Den Grundstein der kostbaren Kunstsammlung legte Kaiserin Katharina die Große 1764 mit dem Kauf einer beachtlichen Anzahl von Gemälden bei einem Berliner Kaufmann, darunter Werke von Künstlern wie Rembrandt, Rubens, Van Dyck, Raffael und Tizian.

Ursprünglich waren die kostbaren Meisterwerke im Winterpalast untergebracht, aber zwischen 1771 und 1787 ließ die Kaiserin aus Platzgründen die Kleine Eremitage und kurz darauf die Alte Eremitage, auch Große Eremitage genannt, errichten. 

Auch nach Katharinas Tod wuchs die Sammlung dank ihrer Nachfolger weiter, sodass es zwischen 1839 und 1851 notwendig wurde, einen weiteren Ausstellungsort zu errichten: die Neue Eremitage.

Es ist erwähnenswert, dass in der damaligen Zeit nur wenige privilegierte Menschen aus dem Adel die Sammlung der Meisterwerke bewundern konnten. Dies ist der Grund für den Namen Eremitage, was Einsiedelei bedeutet, um zu betonen, dass es sich um einen exklusiven Ort handelte.

Erst 1852 beschloss Zar Nikolaus I. die Eröffnung des heute bekannten großen Museums.

Während der Sowjetzeit wurden die Sammlungen der Eremitage um viele Werke bereichert, die aus Beschlagnahmungen oder Verstaatlichungen von Werken aus königlichen und adeligen Residenzen stammten. Außerdem wurde der gesamte Winterpalast Teil des Museums, das nach dem Zweiten Weltkrieg weiter expandierte, indem zusätzliche Gebäude zu dem Museumskomplex hinzukamen.

 

 

Und noch eine Kuriosität: eine der wertvollsten Sammlungen, die nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann, befindet sich in der Schatzkammer, die in das „Goldzimmer“ und „Diamantenzimmer“ unterteilt ist. Es ist eine großartige Sammlung von wertvollen antiken Exponaten, von denen einige aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. stammen!

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