ASIAN CIVILISATIONS MUSEUM, Einführung

Audio-Guide Länge: 3.08
Deutsch Sprache: Deutsch

Guten Tag, ich bin Thomas, Ihr persönlicher Reiseführer. Zusammen mit MyWoWo begrüße ich Sie herzlich an einem der weltweit spektakulärsten Orte: dem Asian Civilisations Museum.

Das Asian Civilisations Museum ist ein einzigartiges Museum, in dem die umfassendste Sammlung südostasiatischer Kostbarkeiten zu entdecken ist.

Das Museum wurde erstmals 1997 in einem anderen Gebäude eröffnet. 2003 verlegte es seinen Sitz in das prächtige Empress Place Building.

Dieses Gebäude wurde von dem britischen Architekten John Frederick Adolphus McNair entworfen und 1865 mit indischen Zwangsarbeitern errichtet. Seinerzeit beherbergte es die Büros der Kolonialregierung. Ihnen wird sicherlich die elegante Verbindung zwischen Klassizismus und Elementen aus tropischen Regionen wie den hölzernen Fensterläden und der großzügigen Vorhalle auffallen.

Die zahlreichen Galerien erklären die Geschichte, Kulturen und Religionen Chinas, Südostasiens, Südasiens und Vorderasiens - der Ursprungsregionen der verschiedenen in Singapur lebenden Ethnien. Die Ausstellungen wollen besonders die interkulturellen Verbindungen herausstellen.

Die Südasien gewidmeten Sektionen zeigen insbesondere Statuen aus einem großen zeitlichen Spektrum, darunter auch einige feine Bronzen aus Chola, einer Küstenregion im Süden Indiens, die lange Zeit von der gleichnamigen Kaiserdynastie beherrscht wurde. Von besonderer Bedeutung ist die Bronzeskulptur der Uma, Gattin des Shiva. Die alte buddhistische Kunst Indiens ist auch mit Werken aus den Schulen von Mathura und Gandhara vertreten, darunter eine seltene Sandsteinskulptur des Buddha Mathura, die auf die Ära des Königs Kanishka zurückgeht.

Des Weiteren sind zu entdecken: Handschnitzereien aus Südindien, Bronzen aus Nepal und Tibet, Stoffe und Miniaturen aus dem späten Mittelalter sowie Drucke aus der Kolonialzeit.

Die Sammlungen Südostasiens sind hingegen reich an ethnologischem Material. Die aristokratische Kunst des Alten Südostasiens finden Sie in den Skulpturen der Khmer aus den Tempelanlagen auf Java, der buddhistischen Kunst Birmas und Thailands sowie der vietnamesischen Tempel. Andere Glanzstücke der Sammlung sind Goldarbeiten, Stoffe, Stammesornamente und Theatermasken.

 

Ich verabschiede mich von Ihnen mit folgender Kuriosität: In der Khoo Teck Puat Gallery können Sie die geborgene Ladung eines 900 Jahre nach Christus gesunkenen Handelsschiffes sehen. Es war auf seinem Weg Richtung Iran und Irak gesunken und 1998 vor der Küste der Insel Belitung in der Javasee entdeckt worden. Die Ladung enthielt mehr als 60.000 gut erhaltene Keramiken der Tang-Dynastie und zahlreiche Kostbarkeiten aus Gold und Silber.

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