SJONG LIM TEMPLE, Einführung

Audio-Guide Länge: 3.05
Deutsch Sprache: Deutsch

Guten Tag, ich bin Anna, Ihre persönliche Reiseführerin. Zusammen mit MyWoWo begrüße ich Sie herzlich an einem der weltweit spektakulärsten Orte: dem Siong Lim Temple, dem größten buddhistischen Kloster Singapurs.

Die auch unter dem Namen Lian Shan Shuang Lin Monastery bekannte Klosteranlage wurde 1898 gegründet, ihr Bau jedoch erst vier Jahre später begonnen und 1907 fertiggestellt. Erst kürzlich wurden die zehn Jahre währenden Restaurierungsarbeiten, die 1991 begonnen hatten, beendet.

Der Komplex ist wesentlich an den Xi Chan Si di Tempel in Fuzhou in der chinesischen Provinz Fujian angelegt. Er besitzt eine siebenstöckige vergoldete Pagode, die eine Replik des antiken Shanfeng-Tempels aus Fujian ist.

Bevor Sie eintreten und das riesige Kloster erkunden, sollten Sie einen Augenblick vor dem Hauptportal verweilen. Das auch als Shan Men, Tor des Gebirges, bekannte Eingangsportal hat drei majestätische Durchgänge von mehr als neun Metern Höhe. Es werden Ihnen sicherlich die Darstellungen der Tempelwächter auffallen, die in lebendigen Farben gemalt sind. Der bronzene Türgriff der zentralen Tür wird von einer schneckenförmigen Kreatur im Maul gehalten. Sie stellt eines der neun Kinder des chinesischen Drachens dar.

Lassen Sie sich im Inneren von den beschatteten, reich mit Bonsais bestückten Wegen durch die zahlreichen Pagoden des großen Klosters führen, in dem nach wie vor buddhistische Mönche ihr mystisches und zurückgezogenes Leben führen.

Der erste eigentliche Saal des Tempels, der Saal der Himmlischen Könige, ist das Atrium. Beachten Sie das Dach mit seinen neun Vorsprüngen und den Granittafeln, die Szenen der chinesischen Kultur und Geschichte darstellen.

Der Hauptsaal, die Mahavira Hall, hat hingegen ein Dach mit zwei Ebenen, das von farbigen mit Lotos- und Drachenschnitzereien verzierten Balken getragen wird. Auf den Türen sehen Sie Blumen- und Vogelmotive, die für ein langes Leben stehen, während die Außenwände mit Schildkrötenpanzer-Motiven bemalt sind. Die Innenräume sind mit kräftigen Farben dekoriert.

In der Dharma Hall im hinteren Teil befinden sich die Statue der Göttin Guanyin und Urnen der bestatteten Mönche. Dieser älteste Gebäudeteil wurde 1978 rekonstruiert.

 

Ich verabschiede mich von Ihnen mit folgender Kuriosität: Siong Lim Temple bedeutet wortwörtlich Zwillingswäldchen des Tempels des Lotosgebirges. Dieser Name bezieht sich auf zwei im indischen Bodhgaya gelegene Wäldchen, in denen der Überlieferung nach Buddha seine Erleuchtung erfahren hat.

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