SRI VEERAMAKALIAMMAN TEMPLE, EINFÜHRUNG

Audio-Guide Länge: 2.50
Deutsch Sprache: Deutsch

Guten Tag, ich bin Anna, Ihre persönliche Reiseführerin. Zusammen mit MyWoWo begrüße ich Sie herzlich an einem der weltweit spektakulärsten Orte, dem Sri Veeramakaliamman Temple, der zu den ältesten Tempeln Singapurs gehört.

 

Der 1881 von indischen Siedlern, die im 19. Jh. hierher zum Arbeiten und Leben kamen, erbaute Tempel war der erste im indischen Stadtviertel Serangoon. Sehr bald wurde er zum kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt der Hindu-Gemeinde der Stadt. Es ist interessant zu wissen, dass von den damals ungefähr 13.000 in Singapur lebenden Indern bereits viele im Viertel Serangoon wohnten.

Er ist der farbenprächtigste und schönste Tempel Singapurs. Er wurde der grausamen Göttin Kali geweiht, die mit einer Totenkopfgirlande dargestellt ihren Opfern die Eingeweide herausreißt, während sie gleichzeitig traute Stunden mit ihren Kindern Ganesh und Murugan verbringt.

Die Wahl der Göttin Kali als oberste Gottheit für den Tempel ist bedeutsam. Als mächtige Göttin und Zerstörerin des Bösen angesehen, erfüllte ihre Präsenz das starke Bedürfnis der Einwanderer, sich in der neuen Heimat sicher zu fühlen.

Es scheint, dass in den frühen Tagen die Verehrung mit einem kleinen Schrein begann. Dort befanden sich um eine Tonstatue der erzürnten Sri Kaliamman, der über das Böse triumphierenden Göttin Kali, Schnitzereien und Inschriften. Im Laufe der Jahre wurden weitere Heiligtümer und Räume hinzugefügt und der Tempel vergrößerte sich beachtlich. 1908 wurde in Indien eine Statue der Göttin für den zentralen Wallfahrtsort in Auftrag gegeben. Im selben Jahr wurde ein Heiligtum für die Göttin Sri Periyachi Amman, Beschützerin der Kinder, errichtet und mit jedem Jahr kamen weitere hinzu.

Im Oktober 1983 wurde der Tempel abermals vergrößert und der charakteristische Turm mit der Eingangstür, die acht Hauptkuppeln und viele weitere kleine hinzugefügt.

Der Stil des Tempels folgt jenem der Tamil-Tempel in Südindien und steht im Kontrast zu den indischen Tempeln im Nordosten von Bengala, wo die Verehrung der Göttin Kali sehr verbreitet ist. 

 

Ich verabschiede mich mit folgender Kuriosität von Ihnen: Für viele Jahre wurde der Tempel auch „Soonambu Kambam Kovil“ genannt, Tempel des Kalkdorfes, da zu jener Zeit viele Inder, die den Tempel besuchten, in den Kalkbrennereien der Region arbeiteten.

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