BAHNHOF ATOCHA, Einleitung

Audio-Guide Länge: 3.03
Autor: STEFANO ZUFFI E DAVIDE TORTORELLA
Deutsch Sprache: Deutsch

Guten Tag, ich bin Dirk, Ihr persönlicher Führer und gemeinsam mit MyWoWo begrüßen wir Sie in einem der Wunder der Welt.

 Heute begleite ich Sie bei der Besichtigung des Bahnhofs von Atocha.

Die Estación de Atocha ist einer der merkwürdigsten Orte in Madrid!

Sie sind auf der Plaza Emperador Carlos V, die von den Madrilenen gemeinhin Plaza de Atocha genannt wird. Zu Ihrer Rechten können Sie die ursprüngliche Fassade des historischen Bahnhofs von oben betrachten. Die Estación de Atocha entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als die erste Eisenbahnlinie in der Hauptstadt eröffnet wurde, die von Madrid nach Aranjuez führte und die fast ausschließlich der Königin Isabella II. und ihrem Gefolge zur Verfügung stand.

Als der Pavillon von einem der vielen Brände, die in Madrid sehr oft vorkamen, bis auf die Grundmauern zerstört wurde, wurde er durch einen neuen Bahnhof ersetzt, der im Jahre 1892 unter dem Namen Bahnhof des Südens eröffnet wurde. Er hatte ein großes Haupt-Gewölbe, das über 150 Meter lang und von einer beeindruckenden Eisenstruktur gesichert war.

Im Jahr 1992, genau ein Jahrhundert nach der ersten Einweihung, ist der Bahnhof nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wieder zu neuem Leben erweckt worden, zusammen mit dem ersten aerodynamischen Hochgeschwindigkeitszug, der nach Sevilla fuhr, wo die Weltausstellung stattfand.

 

Nun stellen Sie das Gerät auf Pause und gehen in das Erdgeschoss des Bahnhofs.

 

Nein, Sie sind nicht das Opfer einer Fata Morgana oder einer optischen Täuschung geworden: Das Erdgeschoss, wo Sie jetzt sind, ist von einem spektakulären Gewölbe aus Eisen und Glas geprägt, das einen echten tropischen Garten beherbergt und schützt. Wenn Sie dieses unerwartete Wunderwerk in seiner Gesamtheit betrachten möchten, schlage ich vor, dass Sie die erste Treppenrampe hinaufsteigen und sich neben die Skulptur stellen, die einen „Handelsvertreter“ darstellt.

 

NEBENBEI: Der Botanische Garten des Bahnhofs enthält etwa 7000 tropische Pflanzen, die von wahren Wolken von Feuchtigkeit umhüllt sind; dazwischen leben auch Tausende von Schildkröten, die seelenruhig in den trüben Gewässern sitzen oder schwimmen.

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